Herzlich Willkommen

Aus Anlass ihres 10-jährigen Bestehens 2006 hat die Holst-Sinfonietta ein eigenes Jugendorchester ins Leben rufen, das aus begabten jungen Musikern zwischen 12 und 21 Jahren aus dem Freiburger Raum besteht. Die Förderung junger Nachwuchsmusiker ist ein wesentliches Anliegen dieser Orchesterneugründung. Die ausgewählten jungen Streicher (u.a. diverse Preisträger des Wettbewerbs „Jugend Musiziert“ ) kommen in diesem Pilotprojekt unter der Schirmherrschaft von Kulturbürgermeister Ulrich von Kirchbach und der Organisation von Mitgliedern der Holst-Sinfonietta und Klaus Simon (Künstlerischer Leiter) zum ersten mal zusammen.
In dieser ersten Projektphase unter dem Motto „Jetzt geht’s JOHS!“ haben sie zusammen sehr anspruchsvolle Werke für Streichorchester erarbeitet – ein Programm, das auch der Holst-Sinfonietta Ehre machen würde.
Es handelt sich um vier Werke aus dem 20. Jahrhundert: Gustav Holsts „St. Paul’s Suite“ (das die Holst-Sinfonietta 1996 im Gründungskonzert schon auf dem Programm hatte), das späte „Duett-Concertino“ für Klarinette, Fagott, Streichorchester und Harfe von Richard Strauss, „Sospiri“ op. 70 von Edward Elgar für Streichorchester, Harfe und Orgel, sowie zum Abschluss „Shaker Loops“ von John Adams, ein weiteres Werk, mit dem die Holst-Sinfonietta vor genau 10 Jahren ihr eigenes Gründungskonzert bestritt.
Unter der fachlichen Betreuung von langjährigen Mitgliedern der Holst-Sinfonietta erfahren die jungen Instrumentalisten bei Probenintensivphasen darüber hinaus instrumentale Betreuung.
Für diese Konzerte konnte außerdem Gaby Beinhorn (den Hörern von SWR2 wohlvertraute Rundfunkmoderatorin) gewonnen werden, die im Dialog mit dem Dirigenten Klaus Simon dem Publikum die Stücke des Programms erläutern und schmackhaft machen wird. Diese etwas lockerere Konzertform soll speziell auch ein jugendliches Publikum ansprechen. JOHS will bewusst einer neuen und mit Vorzug jungen Hörerschaft die Möglichkeit geben, unbefangen ein klassisches Konzert besuchen zu können. Wenn junge Leute konzertieren, dann sollten das auch ihre Altersgenossen anhören und nicht nur das übliche klassikliebende Fachpublikum. Die heute noch jungen Konzertbesucher sind vielleicht die Stammhörer von morgen!
Möge die Geburtsstunde dieser jungen Formation unter einem guten Stern stehen!
Klaus Simon